Ascorbinsäure - Ist Vitamin C wirklich so wichtig?
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Ascorbinsäure – ist Vitamin C wirklich so wichtig?

Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, zählt zu den wasserlöslichen Vitaminen und ist das mit Sicherheit bekannteste unter diesen. Es ist an vielen Stoffwechselvorgängen in deinem Körper beteiligt. Zudem gilt es als Beschützer deiner Zellen vor aggressiven Sauerstoffverbindungen, den freien Radikalen. Doch was bedeutet das genau? Wie viel Ascorbinsäure brauchst du täglich? Und stimmt es eigentlich, dass Vitamin C bei einer Erkältung helfen kann?

Inhalte

Was ist Vitamin C?

Das wasserlösliche Vitamin wird auch als Ascorbinsäure bezeichnet. Dein Körper kann Vitamin C nicht selbst bilden. Du musst es also über deine Ernährung zu dir nehmen. Die bekanntesten Lieferanten sind Zitrusfrüchte und frisches Gemüse. Interessanter Fakt: Ascorbinsäure wird auch häufig in Wurst und Fleischwaren als Zusatzstoff beigefügt. Du kannst dies dann an den Bezeichnungen E300 – 304, E315 und E316 unter den Inhaltsstoffen erkennen. Es macht die Produkte haltbarer und erhält die natürliche Farbe.

Wofür benötigt dein Körper Ascorbinsäure?

Die größte Bekanntheit hat das Vitamin als Radikalfänger und Antioxidans. Die freien Radikalen, die in deinem Körper entstehen, werden unschädlich gemacht. Diese antioxidativen Eigenschaften sind auch eine wesentliche Besonderheit im Immunsystem. Dabei sind freie Radikale aggressive Substanzen, die Strukturen in deinem Körper angreifen. Sie haben zwar hier und da auch positive Eigenschaften, in der Regel sind sie aber schädlich. Dein Körper hat auch eigene Antioxidantien wie z.B. Gluthathion. Allerdings braucht er auch Unterstützung von außen – und hier kommt die Ascorbinsäure in’s Spiel.

Dein Organismus benötigt Ascorbinsäure auch für viele Stoffwechselvorgänge. Hierzu gehören bspw. der Aufbau des Bindegewebes und die Herstellung bestimmter Hormone und Botenstoffe. Die Aufnahme von Eisen in deinem Darm wird gefördert und es hilft, die sogenannten Nitrosamine (krebserregende Stickstoffverbindungen) aus Lebensmitteln auszuschalten. Mehr zu den zahlreichen Funktionen erfährst du in diesem Artikel.

Wieviel Ascorbinsäure brauchst du täglich?

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) lautet die Empfehlung für die tägliche Dosis 110 mg bei Männern und 95 mg bei Frauen. Bei Kindern sinkt der Bedarf dem Alter entsprechend, bei Rauchern ist dieser jedoch deutlich höher. Ebenso empfiehlt die DGE einen erhöhten Tagesbedarf Vitamin C in der Schwangerschaft. Da dein Körper Vitamin C nicht selbst produzieren kann und auch über keinen Speicher dafür verfügt, ist es unerlässlich täglich Vitamin C zu dir zu nehmen. Dabei sind die Empfehlungen der DGE als Richtwerte zu verstehen und werden oft als zu niedrig kritisiert. Zum Vergleich: Eine Ratte kann im Gegensatz zu uns Menschen Vitamin C selbst bilden. Mit ihrem kleinen Körper produziert sie pro Tag etwa 5 g Vitamin C! Da erscheinen 110 mg für einen erwachsenen Mann doch recht niedrig, oder?

Ein Glas Orangensaft aus frisch gepressten Orangen oder eine halbe rote Paprika kann den von der DGE empfohlenen Tagesbedarf theoretisch decken. Allerdings musst du folgendes beachten: Ascorbinsäure reagiert besonders empfindlich auf Licht und Hitze. Sie zersetzt sich dabei sehr schnell. Schon die Zeit zwischen der Ernte, dem Supermarkt und dem Verzehr zu Hause kann für eine erhebliche Verringerung des Vitamin-C-Gehaltes sorgen. Die Zubereitung durch kochen und braten zerstört dann meist auch noch den letzten Rest Ascorbinsäure. Außerdem kann dein Körper das wasserlösliche Vitamin nicht speichern – es wird sehr schnell wieder mit dem Urin ausgeschieden.

Zusammenfassung

Ascorbinsäure ist die chemische Bezeichnung für Vitamin C. Dein Körper braucht sie für viele Prozesse, weil sie effektiv freie Radikale einfängt. Diese können sonst Schäden an viele Strukturen in deinem Körper anrichten. Du sollst laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung mindestens 95 mg (Frauen) bzw. 110 mg (Männer) Vitamin C zu dir nehmen. Das wird aber zunehmend schwieriger, da unsere Lebensmittel durch lange Transport- und Lagerzeiten immer weniger Ascorbinsäure enthalten. Viele Experten halten die empfohlenen Mengen zudem für viel zu gering und empfehlen das Vielfache pro Tag. Doch ist das auch sicher und verträglich? Lies weiter!

Kann ich einen Vitamin-C-Mangel erleiden?

Wie du dir durch die vorangegangenen Informationen sicher denkst ist es nur in der Theorie einfach genügend Vitamin C aufzunehmen. Die meisten frischen Produkte haben bereits einen langen Transportweg hinter sich. Eine zusätzliche Verarbeitung der Produkte führt dann schnell zu einer unzureichenden Vitaminzufuhr. Auch wenn du unter regelmäßigen Magen-Darm-Beschwerden leidest kannst du einen Mangel erleiden. Einen erhöhten Vitaminbedarf haben auch Raucher und Schwangere. Auch nach einer Operation, zur Bekämpfung von Krankheiten und besonders bei Stress benötigt dein Körper mehr Ascorbinsäure.

Woran erkenne ich einen Mangel an Ascorbinsäure?

Symptome eines Mangels an Vitamin C sind z.B. Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Aber auch Zahnfleischbluten und eine schlechte Wundheilung zählen dazu. Eine besonders schwere Mangelerscheinung nennt man Skorbut – diese war früher besonders unter Seefahrern verbreitet, da sie oft monatelang keine frischen Lebensmittel zu sich nehmen konnten. Die Krankheit äußerte sich dann in späten Stadien durch Zahnausfall und extreme Abgeschlagenheit, aber auch Entzündungen, Hautprobleme, hohes Fieber und Schwindel.

Kann Ascorbinsäure bei einer Erkältung helfen?

Wie oben beschrieben, benötigt dein Organismus Vitamin C für ein funktionierendes Immunsystem. Bei einer Erkältung wird dieses besonders beansprucht, was zu einem erhöhten Bedarf führt. Somit kann Vitamin C deinen Körper bei der Bekämpfung einer Erkältung maßgeblich unterstützen. Im Optimalfall hast du aber schon genug Ascorbinsäure im Blut, bevor dich der nächste Infekt erwischt! So vorbereitet kann sich dein Körper besser wehren.

Kann ich Ascorbinsäure überdosieren?

Das wird schwer. Vitamin C ist wasserlöslich und dein Körper kann es sehr einfach wieder ausscheiden. Du musst schon sehr viel zu dir nehmen um eine Überdosis zu erlangen. Bis zu 3 Gramm pro Tag kann ein gesunder Körper problemlos verstoffwechseln. Linus Pauling, der Entdecker des Vitamin C und Nobelpreisträger, soll im festen Glauben an die positiven Wirkungen täglich 18 Gramm zu sich genommen haben! Die Nebenwirkungen sind Durchfälle und Magen-Darm Beschwerden. Wenn du unter einer geschädigten Niere, Störungen im Eisenstoffwechsel, Harn- oder Nierensteinen leidest kann es schon früher zu den Nebenwirkungen kommen. Besprich die Einnahme dann am besten vorab mit einem Arzt.

Zusammenfassung

Das Gute zuerst: du kannst Ascorbinsäure quasi nicht überdosieren. Als wasserlösliches Vitamin scheidet dein Körper nicht benötigte Mengen sehr leicht über den Urin wieder aus. Was auch gleichzeitig die schlechten Nachrichten sind. Dein Körper kann das essentielle Vitamin nämlich nicht speichern. Wenn du also nicht genügend Vitamin C aufnimmst, rutschst du leicht in einen Mangel. Diesen erkennst du je nach Schweregrad z.B. an Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Hautproblemen oder einer schlechten Wundheilung. Darum versorge deinen Körper effektiv mit Vitamin C. Wie du das einfach hin bekommst? Lies weiter!

Was bringt liposomales Vitamin C?

Liposomen sind kleine Kugeln aus natürlichen, ungesättigten Fettsäuren. Sie haben erstaunliche Fähigkeiten und können in ihrem Inneren Wirkstoffe wie Vitamin C transportieren. Da sie deinen Zellen ähneln, kann dein Körper die Liposomen sehr leicht aufnehmen – und mit ihnen das Vitamin C. Wie du oben erfahren hast, kann dein Körper Vitamin C nicht selbst produzieren und auch nicht speichern. Da es wasserlöslich ist, scheidet es dein Körper auch besonders schnell wieder aus. Liposomen verändern dies maßgeblich. Denn das in ihrem Inneren transportierte Vitamin C wird fast vollständig aufgenommen und bleibt zudem länger im Körper. Da weniger Vitamin C frei im Magen und Darm vorliegt, werden Nebenwirkungen auch bei höheren Dosierungen vermieden. Liposomales Vitamin C ist also die effizienteste und verträglichste Form der Einnahme!

Fazit

Vitamin C – auch als Ascorbinsäure bezeichnet – ist besonders wichtig für dich und deinen Körper. Es wirkt an vielen essentiellen Prozessen deines Stoffwechsels mit und macht eine ausreichende Zufuhr unerlässlich – vor allem, da die Körper es nicht selbst bilden kann. Zudem kann es nicht gespeichert werden und wird schnell wieder ausgeschieden. Bei Infekten und Erkältungen kann Vitamin C dein Immunsystem unterstützen und dein Körper hat einen erhöhten Bedarf. Auch Raucher und Schwangere benötigen mehr Ascorbinsäure. Nebenwirkungen treten erst bei hohen Dosierungen auf und äußern sich in Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen und Durchfällen. Wenn du deine Aufnahme an Vitamin C verbessern möchtest, ist liposomales Vitamin C die effizienteste Form der Einnahme.

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